Kommunen planen langfristig mit Integreat

4. Mai 2020

Der Einsatz von Integreat in Kommunen ist nicht nur kurzfristig auf die Zielgruppe „Geflüchtete“ beschränkt. Auch Anfang 2020 haben wir 57 Kommunen nach Erfahrungen und Planungen im Kontext von Integreat befragt. Die Rücklaufquote zu unserer zugehörigen mehrseitigen Umfrage betrug knapp über 50%. 100% der befraten Kommunen planen langfristig mit Integreat als „Zentrale Informationsplattform„, „Einstiegshilfe zur Erstorientierung“ oder „festem Bestandteil für Neubürger*innen“. 

Mit der Stadt Regensburg, Stadt Dormagen und dem Landkreis Germersheim feiern die ersten Kommunen 2020 den Einsatz von über 4 Jahren Integreat und können dazu ein durchweg positives Resümee ziehen. Die Stadt Augsburg setzt Integreat in diesem Jahr bereits im 5. Jahr ein. Auch im neuen Koalitionsvertrag der Stadtverwaltung, der für die Jahre 2020 bis 2026 den Fahrplan vorgeben soll, ist Integreat als fester Bestandteil im Bereich der Willkommenskultur eingeplant. Das freut nicht nur uns, sondern kommt auch den ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu Gute, die wichtige Informationen in ihrer Muttersprache in Integreat finden.

Aus kommunaler Sicht sind vor allem die Möglichkeiten unkompliziert Angebote zu bündeln und mehrsprachig veröffentlichen zu können nutzenbringende Argumente für den Einsatz.