41. Tür an Tür-Konferenz in München: Austausch, Planung und gemeinsamer Rückenwind

2. März 2026
41. Tür an Tür-Konferenz

Am vergangenen Donnerstag und Freitag fand in München im Gebäude der SAP Labs unsere 41. Tür an Tür-Konferenz statt. Viermal im Jahr kommen wir in diesem Rahmen zusammen, um unsere Arbeit strukturiert zu reflektieren, strategische Entscheidungen vorzubereiten und die kommenden Monate verbindlich zu planen.

Ein Streik im öffentlichen Nahverkehr in Bayern erforderte im Vorfeld zusätzliche Organisation. Durch rechtzeitig eingeplante alternative Transportmöglichkeiten konnten jedoch alle planmäßig anreisen. Dank guter Abstimmung im Team war ein reibungsloser Start der Konferenz sichergestellt – ohne Verzögerungen und ohne Anpassungen am Ablauf.

Gemeinsame Standortbestimmung und Reflexion

Zum Auftakt stand die übergreifende Standortbestimmung im Mittelpunkt. In einem gemeinsamen Status-Update wurden Entwicklungen aus allen Teams eingeordnet und diskutiert. Transparenz über Fortschritte, Herausforderungen und Prioritäten ist für uns die Grundlage fundierter Entscheidungen.

In den anschließenden Retrospektiven reflektierten das Social-Team, das Service-Team sowie die Tech-Teams ihre Zusammenarbeit. Dabei ging es um Prozesse, Schnittstellen und konkrete Verbesserungen. Diese regelmäßige, strukturierte Reflexion ist ein zentrales Element unserer Arbeitsweise – sie stellt sicher, dass wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.

Ergänzend boten offene Austauschformate Raum für thematische Vertiefungen und teamübergreifende Diskussionen. Der persönliche Austausch vor Ort stärkt nicht nur die fachliche Abstimmung, sondern auch das gemeinsame Verständnis für Ziele und Verantwortlichkeiten.

Über zehn Jahre Engagement für gutes Ankommen

Im Rahmen der Konferenz schaute Professor Dr. Helmut Krcmar, einer unserer Gesellschafter der Tür an Tür – Digitalfabrik, persönlich vorbei und richtete einige Worte an uns. Er hob hervor, wie wertvoll es ist, dass wir seit über zehn Jahren kontinuierlich daran arbeiten, Menschen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern – und wie viel Wirkung in dieser langfristigen Ausrichtung steckt.

Zugleich betonte er, wie wichtig es ist, diese Arbeit sichtbar zu machen und immer wieder darüber zu sprechen. Nur wenn wir unsere Erfahrungen, Ansätze und Erfolge teilen, erreichen wir die richtigen Personen und können unsere Wirkung weiter ausbauen.

Dieser Impuls hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass strategische Weiterentwicklung und Kommunikation eng zusammengehören.

Big Room Planning: Klare Prioritäten für die kommenden Monate

Der zweite Konferenztag stand im Zeichen des Big Room Plannings. Nach einem gemeinsamen Rückblick auf Tag 1 ging es in die konkrete Planung der kommenden Monate.

Ziele wurden geschärft, Abhängigkeiten sichtbar gemacht und Prioritäten zwischen den Teams abgestimmt. Verantwortlichkeiten wurden klar benannt und nächste Schritte definiert. So stellen wir sicher, dass strategische Leitlinien in umsetzbare Maßnahmen übersetzt werden.

Dass wir dieses Format viermal im Jahr durchführen, schafft Verlässlichkeit und Orientierung. Im Big Room Planning legen wir jeweils den Fokus auf die kommenden rund drei Monate und definieren dafür klare Prioritäten und Ziele. Gleichzeitig behalten wir genügend Spielraum, um innerhalb dieses Rahmens auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

Integreat in der Tür an Tür – Digitalfabrik

Integreat ist eines der drei zentralen Angebote der Tür an Tür – Digitalfabrik – neben Lunes und der Berechtigungskarte. Gemeinsam entwickeln wir digitale Lösungen für Städte, Landkreise und die Menschen, die sie nutzen – mit dem Ziel, konkrete gesellschaftliche Wirkung zu entfalten.

Die Tür an Tür-Konferenz ist dabei ein wesentliches Steuerungsformat. Sie verbindet operative Arbeit mit strategischer Ausrichtung und stärkt das gemeinsame Verständnis unserer Ziele.

Fazit

Die 41. Tür an Tür-Konferenz in München hat erneut gezeigt:

  • Regelmäßige, strukturierte Reflexion erhöht die Qualität unserer Arbeit.
  • Gemeinsame Planung schafft Klarheit und Verbindlichkeit.
  • Langfristiges Engagement braucht kontinuierliche Sichtbarkeit.
  • Und auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen bleibt Zusammenarbeit unser stärkstes Fundament.

Mit klar definierten Prioritäten und einem gemeinsamen Verständnis der nächsten Schritte setzen wir unsere Arbeit fort – mit dem Anspruch, digitale Angebote weiter auszubauen, die Orientierung schaffen, Teilhabe erleichtern und Kommunen wie Nutzer:innen gleichermaßen stärken.