Wie Multiplikator:innen Integreat bekannt machen können

Integreat bekannt machen gelingt besonders dann gut, wenn Menschen über vertraute Ansprechpersonen davon erfahren. Genau hier kommen Multiplikator:innen ins Spiel.
Beratungsstellen, Ehrenamtliche, Bildungsträger oder Migrant:innenorganisationen haben oft direkten Kontakt zu Zugewanderten. Sie können helfen, Informationen niedrigschwellig weiterzugeben und digitale Angebote sichtbar zu machen.
Dieser Beitrag zeigt, wie Multiplikator:innen Integreat in der Praxis vorstellen und verbreiten können.
Warum Multiplikator:innen wichtig sind
Viele Zugewanderte suchen Orientierung zu Themen wie Sprache, Wohnen, Arbeit oder Behörden. Gleichzeitig erreichen digitale Angebote ihre Zielgruppe nicht automatisch.
Empfehlungen durch bekannte Anlaufstellen schaffen Zugang und senken Hürden. Wenn eine Sozialberatung, ein Sprachkurs oder ein Welcome Center auf Integreat hinweist, steigen Aufmerksamkeit und Nutzung oft deutlich.
Gerade für die Weiterempfehlung ist wichtig: Die Inhalte in Integreat stammen direkt aus Städten und Landkreisen. Das schafft Verlässlichkeit und macht die Plattform zu einem praktischen Werkzeug in der Beratung.
Integreat bekannt machen im persönlichen Kontakt
Ein besonders wirksamer Weg ist das direkte Gespräch.
Im Beratungskontext kann es hilfreich sein, die App gemeinsam zu installieren und erste Inhalte direkt anzusehen. Schon ein kurzer Blick auf lokale Informationen oder wichtige Kategorien kann den Einstieg erleichtern.
Auch ein QR-Code auf dem Schreibtisch oder als kleine Infokarte kann den Zugang vereinfachen.
Wichtig ist dabei: nicht nur auf die App verweisen, sondern sie kurz zeigen.
Integreat in Kursen und Gruppen vorstellen
Auch Gruppenformate bieten gute Möglichkeiten.
Zum Beispiel in:
- Integrationskursen
- Sprachkursen
- Orientierungskursen
- Welcome-Veranstaltungen
- Informationsabenden
Schon fünf Minuten für eine kurze Vorstellung reichen oft aus. Eine kleine Live-Demo oder ein gemeinsamer Blick in die App macht das Angebot greifbar.
Über Printmaterialien auf Integreat aufmerksam machen
Gedruckte Materialien bleiben wichtig, gerade im Erstkontakt.
Geeignet sind zum Beispiel:
- Flyer mit QR-Code
- Poster in Wartebereichen
- Infokarten für Beratungsstellen
- Hinweise in Willkommensmappen
- Auslagen in Begegnungsstätten
Passende Printmaterialien für solche Einsätze finden sich im Integreat Marketing-Kit.
Integreat bekannt machen über digitale Kanäle
Auch bestehende digitale Kanäle lassen sich gut nutzen.
Beispiele sind:
- Newsletter
- Websites
- Social Media
- Messenger-Gruppen
- Vereinsverteiler
Besonders hilfreich sind vorbereitete Materialien, die leicht weiterverwendet werden können.
Im Integreat Marketing-Kit gibt es dafür Social-Media-Vorlagen, Bilder und Videos, welche für eigene Kommunikationskanäle genutzt werden können.
So wird es einfacher, Integreat regelmäßig sichtbar zu machen.
Integreat in bestehende Unterstützungsstrukturen einbinden
Oft gibt es bereits feste Kontaktpunkte, über die sich Hinweise auf Integreat gut weitergeben lassen.
Das kann zum Beispiel passieren bei:
- Informationsangeboten von Vereinen oder Initiativen
- Begleitung durch Ehrenamtliche
- Angeboten von Beratungsstellen und Trägern
- Community-Treffen und Begegnungsformaten
- Weiterbildungs- und Informationsangeboten
Dann wird Integreat nicht nur punktuell empfohlen, sondern regelmäßig in bestehende Unterstützungsangebote eingebunden.
Mehr als eine Empfehlung: Integreat als Arbeitsinstrument nutzen
Multiplikator:innen können Integreat nicht nur weitergeben, sondern auch selbst in ihrer Arbeit einsetzen.
Zum Beispiel als:
- Orientierungshilfe im Beratungsgespräch
- mehrsprachige Informationsquelle für Ratsuchende
- praktische Ressource für weiterführende Informationen
- gemeinsame Informationsgrundlage im Gespräch mit Ratsuchenden
So wird die Plattform Teil der praktischen Unterstützungsarbeit.
Integreat bekannt machen funktioniert gemeinsam
Damit digitale Informationen Menschen erreichen, braucht es oft mehr als ein gutes Angebot. Es braucht Menschen und Organisationen, die den Zugang ermöglichen.
Wer Integreat bekannt machen möchte, hat viele Wege zur Verfügung: persönlich, digital, über Veranstaltungen oder eingebunden in bestehende Prozesse.
Schon kleine Hinweise können viel bewirken. Und oft reicht ein erster Impuls, damit Zugewanderte ein hilfreiches Angebot für sich entdecken.