Seitenbasierte Statistiken: Welche Integreat-Inhalte werden genutzt?

21. September 2026

Welche Informationen werden besonders häufig aufgerufen? Welche Themen finden weniger Beachtung? Und unterscheidet sich das je nach Sprache? Seitenbasierte Statistiken geben Integreat-Kommunen einen genaueren Einblick in die Nutzung ihrer Inhalte. Die Funktion steht jetzt allen Kommunen im Redaktionssystem zur Verfügung.

Bisher konnten Kommunen bereits nachvollziehen, wie sich die Zugriffe auf ihren Integreat-Auftritt entwickeln und welche Sprachen dabei genutzt werden. Die seitenbasierte Auswertung ergänzt diese Zahlen um eine weitere Perspektive: Sie zeigt, wie häufig einzelne Inhaltsseiten in der Web-App aufgerufen werden.

Seitenbasierte Statistiken zeigen, welche Inhalte gefragt sind

Die neuen Daten helfen vor allem dabei, die eigenen Inhalte besser einzuordnen. Kommunen können beispielsweise erkennen, welche Seiten häufig aufgerufen werden und welche nur wenige Zugriffe erhalten.

Auch die Nutzung nach Sprache lässt sich betrachten. Dadurch wird etwa sichtbar, ob bestimmte Themen in einzelnen Sprachen besonders häufig nachgefragt werden. Gemeinsam mit dem Wissen über die Zielgruppen vor Ort können daraus Hinweise entstehen, welche Sprachgruppen bereits gut erreicht werden und wo noch Potenzial besteht.

Die Zahlen können damit eine Grundlage für die redaktionelle Arbeit sein. Häufig aufgerufene Seiten verdienen besondere Aufmerksamkeit bei Aktualisierung und Qualitätssicherung. Bei wenig genutzten Seiten lohnt sich dagegen ein genauerer Blick: Ist das Thema für die Zielgruppe weniger relevant? Ist die Seite gut auffindbar? Passt die Struktur oder sollte der Inhalt überarbeitet werden?

Auch Marketingmaßnahmen besser einordnen

Seitenbasierte Zugriffe können außerdem dabei helfen, Kommunikations- und Marketingmaßnahmen auszuwerten. Wird beispielsweise eine bestimmte Inhaltsseite über Social Media oder eine Werbekampagne beworben, lässt sich beobachten, ob die Aufrufe im entsprechenden Zeitraum steigen.

Auch Unterschiede zwischen Sprachen können dabei interessant sein. So können Kommunen Hinweise darauf erhalten, ob eine Maßnahme die gewünschte Sprachgruppe erreicht oder ob Anpassungen sinnvoll sein könnten.

Wichtig ist: Die Statistiken zeigen Zusammenhänge, aber keine eindeutigen Ursachen. Ein Anstieg der Seitenaufrufe kann zeitlich mit einer Maßnahme zusammenfallen, lässt sich aber nicht einzelnen Personen oder einer bestimmten Kampagne zuordnen.

Was bei der Interpretation wichtig ist

Die seitenbasierten Statistiken bilden nicht die gesamte Nutzung von Integreat ab. Erfasst werden Aufrufe einzelner Inhaltsseiten in der Web-App. Einzelne Seitenaufrufe innerhalb der mobilen Integreat-App können aufgrund der Offline-Nutzung nicht entsprechend erfasst werden. Auch Aufrufe der Startseite fließen nicht in die seitenbasierten Zahlen ein.

Deshalb liegen die seitenbasierten Zugriffe in der Regel unter den allgemeinen Zugriffszahlen. Die Differenz zwischen beiden Werten ist keine Absprungrate. Aus Datenschutzgründen wird nicht erfasst, welche Seitenaufrufe zu einer bestimmten Person oder Sitzung gehören.

Entscheidend ist daher weniger die absolute Zahl als die Frage, was sich aus Vergleichen und Entwicklungen ableiten lässt.

Neue Grundlage für die Weiterentwicklung der Inhalte

Die seitenbasierten Statistiken können direkt im Integreat-Redaktionssystem nach Zeitraum und Sprache ausgewertet werden. Auch ein Export als CSV-Datei ist möglich.

Damit erhalten Kommunen eine zusätzliche Datengrundlage für die Weiterentwicklung ihres Integreat-Auftritts. Die Zahlen können zeigen, welche Themen Aufmerksamkeit erhalten, wo sich ein genauerer Blick lohnt und wie sich die Nutzung im Zeitverlauf verändert.

Weitere Informationen zu den Statistiken, eine ausführliche Anleitung zur Auswertung und zum Export sowie Hinweise zur Interpretation der Nutzungszahlen finden Sie in unserer Integreat Online-Dokumentation⁠.