Die Integreat-App erfolgreich vermarkten: Best Practices aus Kommunen

Eine gute Informationsplattform ist nur dann wirklich hilfreich, wenn die Menschen, für die sie gedacht ist, sie auch kennen und nutzen. Deshalb gehört zur Arbeit mit der Integreat-App nicht nur die Pflege und Aktualisierung der Inhalte, sondern auch die Frage: Wie machen wir die App in unserer Stadt oder in unserem Landkreis bekannt?
Von Plakaten im Stadtbus über Social Media bis hin zur persönlichen Vorstellung: Die Erfahrungen aus verschiedenen Kommunen zeigen, dass es viele Wege gibt, um Integreat bekannt zu machen.
Plakate und Flyer dort platzieren, wo Menschen unterwegs sind
Eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit ist die App dort zu bewerben, wo Menschen ohnehin mit der Kommune oder anderen Einrichtungen in Kontakt kommen. Plakate und Flyer können beispielsweise in Bürgerämtern, Ausländerbehörden, Sozial- und Jugendämtern, Beratungsstellen oder Jobcentern ausgelegt oder aufgehängt werden. Auch Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Gemeinschaftsunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen bieten sich an, um auf Integreat aufmerksam zu machen.
Eine Kommune nutzt beispielsweise kostenfrei Plakatflächen über das eigene Stadtmarketing und hat dafür die von Integreat bereitgestellten Plakate verwendet, die Sie in unserem Marketing-Kit finden. Auch der eigene Stadtbusverkehr wird als Werbefläche genutzt: Viele Fahrgäste haben ihr Smartphone ohnehin griffbereit und können so direkt auf die App aufmerksam werden. Eine weitere Kommune legt die Integreat-Flyer beispielsweise vielen behördlichen Briefen bei.
QR-Codes, E-Mail-Signaturen und Newsletter
Marketing muss nicht immer gedruckt sein. Ein Landkreis setzt beispielsweise auf QR-Codes, die möglichst breit verteilt werden und direkt zur Integreat-App führen. Sie können auf behördlichen Informationsmaterialien, Aushängen, Flyern oder an geeigneten Stellen in öffentlichen Einrichtungen platziert werden.
Auch die E-Mail-Signatur bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, regelmäßig auf Integreat hinzuweisen. Ergänzend können Kommunen die App über Newsletter bekannt machen – etwa im Rahmen eines Beitrags zu neuen Angeboten oder wichtigen Informationen für Zugewanderte.
Der Vorteil dieser Maßnahmen: Sie lassen sich in bereits bestehende Kommunikationswege integrieren und verursachen kaum zusätzliche Kosten.
Persönliche Empfehlungen und direkter Kontakt
Eine besonders wirkungsvolle Möglichkeit ist die persönliche Empfehlung im direkten Kontakt mit der Zielgruppe. Mitarbeitende in Beratungsstellen, Behörden oder anderen Einrichtungen können immer wieder auf die App aufmerksam machen, wenn sich im Gespräch ein passender Anlass ergibt. Dabei können sie die App auch direkt auf dem Smartphone zeigen und erklären, wo sich relevante Informationen finden lassen.
Auch Sprachkurse bieten eine gute Gelegenheit, um Integreat persönlich vorzustellen. Einige Kommunen besuchen beispielsweise regelmäßig Sprachkurse, um die App dort zu präsentieren.
Auch andere Multiplikator:innen wie soziale Einrichtungen, Vereine oder Ehrenamtsinitiativen können dazu beitragen, Integreat weiterzuempfehlen. Je häufiger die App im persönlichen Kontakt auftaucht, desto selbstverständlicher wird sie als Informationsquelle wahrgenommen.
Soziale Netzwerke nutzen
Auch Social Media kann helfen, Integreat regelmäßig sichtbar zu machen. Hier ist vor allem die Zusammenarbeit mit der Pressestelle wichtig.
Integreat stellt dafür einige fertige Social-Media-Vorlagen zur Verfügung, die einfach an die zuständige Pressestelle weitergeleitet – und für die eigenen Kanäle genutzt werden können. So entsteht wenig zusätzlicher Aufwand für Städte und Landkreise. Alle Vorlagen finden Sie hier in unserem Marketing-Kit.
Einige Städte und Landkreise haben auch schon bezahlte Social Paid Kampagnen durchgeführt, um Zugewanderte gezielt online zu erreichen.
Pressemitteilungen nutzen
Auch Pressemitteilungen sind eine gute Möglichkeit, um Integreat über die eigenen kommunalen Kanäle hinaus bekannt zu machen. Dafür stellt Integreat verschiedene Vorlagen zur Verfügung, die einfach übernommen und an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden können.
Geeignete Anlässe sind beispielsweise die Einführung einer neuen Sprache, die Nutzung einer neuen Funktion oder der Geburtstag der Integreat-App. Viele Kommunen nutzen diese Möglichkeit bereits, um lokale Medien auf Integreat aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Bevölkerung über die App zu informieren.
Fazit: Dranbleiben lohnt sich
Die Erfahrungen der Kommunen zeigen vor allem eines: Die Integreat-App sollte nicht nur zur Einführung beworben werden. Nachhaltige Sichtbarkeit entsteht durch viele verschiedene Kontaktpunkte – und durch regelmäßige Wiederholung.
Dabei muss nicht jede Kommune dieselben Maßnahmen umsetzen. Wer vorhandene Strukturen nutzt, lokale Multiplikator:innen einbindet und auch auf kleine, kostengünstige Maßnahmen zurückgreift, kann bereits viel erreichen.
Wenn Sie Fragen zur Vermarktung der Integreat-App haben oder Unterstützung benötigen, können Sie sich jederzeit gerne an Ihre Integreat-Ansprechperson wenden.